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Schokomousse mit karamellisierten Salznüssen

Aktualisiert: 17. März 2023

Heute gibt's die volle Ladung Serotonin! Mein Schokomousse mit karamellisierten Salznüssen ist die perfekte Kombination aus süß und salzig - und macht sich super als Nachtisch oder auch als Leckerei für zwischendurch.




Dass Schokomousse auch ganz wunderbar vegan funktioniert, ist ja schon seit einer Weile etabliert. Ganz egal ob mit Aquafaba, also Kichererbsenwasser, oder Seidentofu, die Zubereitungsmöglichkeiten sind vielfältig! Viele Wege führen nach Rom. Oder sollte ich diesmal sagen, nach Paris? Das Schokomousse, oder wie es im Original heißt, Mousse au Chocolat, kommt ursprünglich nämlich aus Frankreich!


Heute bringe ich euch eine neue Rezeptadaption der veganen Mousse mit, die nicht nur ohne Tofu auskommt, sondern auch nicht ausschließlich auf die Süße des Mousse setzt. In Kombination mit den Salznüssen und der Bitternote der Zartbitterschokolade setzen wir wunderbare Akzente, die auch die nicht-süßen Geschmacksknospen zufriedenstellen!


Vor allem für Menschen, die gerne einmal sojafrei kochen möchten, ist meine Mousse-Version auf Basis von Aquafaba und Cashewmuß also perfekt geeignet.


Cashewmus findet ihr mittlerweile in vielen gut sortierten Supermärkten, oder, wie ich es am liebsten kaufe, im Bioladen. Sogar Unverpacktläden bieten Nussmus oft an - dieses wird dann meistens direkt vor Ort gepresst und ist somit die frischeste Variante!


Und dieses Rezept ist sogar multifunktional: Wenn ihr das Kühlstellen am Ende des Zubereitungsprozesses auslasst, bleibt die Mousse fluffig und kann somit super als Schokoladensahne für Torten oder als Zugabe für Kuchen benutzt werden. Zwei in eins, sozusagen!


Ihr habt weitere Abwandlungsideen oder möchtet von eurem Zubereitungsprozess berichten? Immer her damit! Ich freu mich auf euren Input und bin für Fragen stets zu haben!


Ansonsten wünsche ich Euch jetzt viel Spaß beim Kochen!


ZUTATEN

für 2 Portionen


Für das Schokomousse:

100 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao) 100 ml Pflanzenmilch 50 g weißes Cashewmus (oder weißes Mandelmus) 2 EL Pflanzenöl (geschmacksneutral; oder vegane Butter) 80 ml Kichererbsen-Kochwasser (aus der Dose oder dem Glas; siehe

Sebastians Tipps unten!)

1 TL Sahnesteif 40 g Rohrohrpuderzucker Schokolade, fein geraspelt (nach Belieben) 6 EL Himbeeren (TK) zum Servieren

Für die Karamellnüsse:

6 EL gesalzene, geröstete Erdnüsse

3 TL Ahornsirup


ZUBEREITUNG

Zubereitungszeit

25 Minuten

Ziehzeit:

mind. 2 Stunden


  1. Die Schokolade hacken, in eine große Tasse geben und im Wasserbad schmelzen. Die Pflanzenmilch lauwarm erwärmen, mit Schokolade, Cashewmus und Öl in einen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer zu einer glatten, cremig-glänzenden Masse verarbeiten.

  2. Das Kichererbsen-Kochwasser mit dem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine 2 Minuten auf höchster Stufe schlagen. Das Sahnesteif dazugeben und das Wasser in 5–8 Minuten steif schlagen. Beim Umdrehen der Schüssel darf die Masse nicht herauskommen. Den Zucker zufügen und 1 Minute unter den Kicherschnee schlagen.

  3. Die leicht warme Schokomasse mit dem Schneebesen sanft unter den Kicherschnee heben. Nach Belieben fein geraspelte Schokolade unterziehen.

  4. Die Mousse in Schalen oder Gläser füllen, gut abdecken und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen.

  5. Nüsse und Ahornsirup in einer kleinen Pfanne bei mittlerer bis starker Hitze unter ständigem Rühren karamellisieren, bis die Flüssigkeit nahezu verdampft ist. Nun die Nüsse bei schwacher Hitze trocknen, bis sie zusammenkleben. Die Nüsse zum Abkühlen auf Backpapier geben, dann mit einem Messer zerkleinern.

  6. Die Mousse mit Nüssen und tiefgekühlten Beeren garnieren.





Meine Tipps zum Mousse

Die kalte Mousse ist immer etwas klebrig, daher muss man

sie noch warm, also vor dem Abkühlen, abfüllen.

Die frisch zubereitete Mousse erinnert, wie oben schon erwähnt, an Schokoladensahne. In diesem Zustand verwende ich sie gerne für Kuchen und Co. Sobald die Masse dann im Kühlschrank fest wird, verändern sich Farbe und Konsistenz um Welten. Also nur die Ruhe! Ich verspreche euch, es wird eine stabile, luftige Schokomousse.

Zugedeckt im Kühlschrank hält sich die Mousse wunderbar bis zu vier Tage.




Meine Tipps zum Aquafaba

Die Qualität des Kichererbsen-Kochwassers (Aquafaba) ist entscheidend! Ich nehme es immer von Kichererbsen aus der Dose von der Marke Rapunzel. Grundsätzlich sollte das gekaufte Produkt nur Kichererbsen, Wasser und Salz enthalten.

Benötigt ihr für ein Gericht Kichererbsen, fangt das Wasser stets auf und stellt es in den Tiefkühler. So hat man es immer vorrätig, z. B. für dieses Schokomousse!

Aquafaba muss länger geschlagen werden als Eiweiß, bis es steif wird, daher nicht zu früh aufgeben. Wichtig ist, dass Schüssel und Schneebesen sauber und fettfrei sind und dass man die Reihenfolge (siehe Rezept) einhält.





Abwandlungsmöglichkeiten

Für eine weiße Schokomousse könnt ihr einfach vegane weiße Schokolade verwenden.

Friert man die Masse ein, kommt außerdem ein tolles Parfait heraus!


 

Das Rezept stammt aus meinem Buch "Vegane Ernährung für Einsteiger" mit Niko Rittenau.


Gerne einmal hier entlang,

wenn es euch interessiert!




 

Weitere leckere Desserts findet ihr auch auf meinem Youtube-Kanal!


Kokosschneebälle:


Gesundes Tiramisu:


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